Hummus-Brunnenkresse-Dip

…heute gleich 2 Neuheiten bei mir 🙂 Das erste Mal Hummus selbst gemacht und ebenso das erste Mal Brunnenkresse gefunden, so ungefähr 150 Meter von unserem Haus entfernt… Das Gute liegt so Nah, nicht?

Zuerst zum Hummus: hier ist nicht die gute Erde gemeint, sondern ein orientalischer Aufstrich (in meinem Fall) aus Kichererbsen, Olivenöl, Salz, Zitronensaft und etwas Kreuzkümmel. Manche geben ebenso Tahin (Sesammus) und Knoblauch dazu. Ich  muss sagen, Tahin ist meinem Geschmack nach etwas zu bitter – falls jemand eines kennt das nicht so mega bitter ist, bitte um den Geheimtipp 🙂

Hummus selber machen ist wirklich einfach und viel preiswerter, als die fertigen Mini-Aufstriche. Kichererbsen gibt es teilweise ab 90 Cent die 300g Dose und das bisschen Olivenöl, Zitronensaft und die Gewürze sind nur mehr am Rand zu erwähnen. Wohingegen aufgerechnet auf 300g so eine fertige Dose Hummus auf locker 3 € kommt. Und wenn man so süchtig ist wie ich auf Hummus, rentiert sich das auf alle Fälle 😉

…und meine neueste Errungenschaft: Brunnenkresse 🙂 Diese wächst gern an Bachrändern entlang, am Foto könnt ihr sie rechts sehen. Der Geschmack ist etwas wie Rucola. Links am Bild sind Vergiss-Mein-Nicht. Kann man auch essen, schmecken aber nach nix. Also reine Deko 😉

Rezept Hummusaufstrich/-dip:

1 Dose Kichererbsen (250-300g)
Schuss Zitronensaft
2 EL natives Olivenöl
Salz und Kreuzkümmel
Brunnenkresse (zur Deko)

Kichererbsen abtropfen lassen (Abtropfwasser auffangen!) und die Kichererbsen in eine hohe Schüssel mit dem Zitronensaft, Olivenöl, Salz und Kreuzkümmel geben. Mit dem Pürierstab sehr fein pürieren. Je nach Konsistenz noch etwas vom Abtropfwasser dazugeben und nochmals pürieren. Mit Brunnenkresse dekorieren. Mit Apfelspalten, Gurken- oder Kohlrabisticks dippen und genießen 🙂

 

Brunnenkresse ist ähnlich wie die Gartenkresse voll mit Glucosinolate – dieses Wort braucht sich kein Mensch merken, aber interessant ist, dass diese Gluco-Dinger der Zellschädigung entgegenwirken und somit Krebs, insbesondere Darmkrebs vorbeugen können. Auch können sie antimikrobiell wirken. Beim Olivenöl ist vor allem die Qualität sehr wichtig, bevorzugt unbedingt Olivenöle mit der Bezeichnung „extra vergine“ oder „nativ extra“ und am Besten vom Fachmann kaufen – ich habe meines immer von der Arbeit, wo unser Chef der Experte dazu ist. Mehr Infos hier, falls euch das Thema näher interessiert. Olivenöl kann ein richtiges Wunderwuzzi sein, unter anderem durch die ungesättigten Fettsäuren, die Herz-Kreislauf-Beschwerden vorbeugen können. Kichererbsen: sind voller Ballaststoffe = gut zum Abnehmen, da sie im Magen aufquellen und lange sättigen und ebenso euer Blutzuckerspiegel könnte euch für die Kichererbsen dankbar sein, da durch diese der Blutzuckerspiegelanstieg verlangsamt wird.

 

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